„Krampus“

Ausstellungsdauer: 24. 11. 2012 bis 6. 1. 2013

Der Krampusbrauch war ursprünglich im ganzen Habsburgerreich verbreitet, und wurde in der Zeit der Inquisition verboten, da es bei Todesstrafe niemandem erlaubt war, sich als teuflische Gestalt zu verkleiden. Ganz ist dieser Winterbrauch aber auch durch die drakonischen Strafen nicht untergegangen.
Seit Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich der Einkehrbrauch: begleitet von Schreckgestalten, Teufeln und Tiermasken (Habergeiß), prüft und beschenkt der Heilige Nikolaus die Kinder, während die Unartigen vom Krampus bestraft werden.
Das Brauchtum rund um das Krampusfest hat auch zahlreiche Sammelobjekte hervorgebracht: Bekleidung und Masken, Krampusfiguren in allen Größen und Ausführungen, Krampuskarten – vieles von feiner Handabeit, aber auch viele Industrieprodukte und Massengüter. Die Wiener Sammlerin Edith Tscharnke zeigt uns die Besonderheiten ihrer außergewöhnlichen Krampussammlung erstmals hier in Freistadt.