Der Krieg in der Stadt

27. 6. – 27. 7. 2014
Der Krieg in der Stadt
Fritz Fellner

Das Kriegsgefangenenlager der Ukrainer in Freistadt (1914-1918)

Fotos, Pläne, Objekte

Nicht nur die Soldaten an der Front lernten die Gräuel des Krieges kennen, auch die Zivilbevölkerung im Hinterland erreichte der Krieg bald. In Freistadt wurde schon Ende August 1914 mit den Planungen eines riesigen Kriegsgefangenenlagers begonnen. Die ersten Gefangenen, Soldaten aus der Ukraine, kamen schon im Oktober nach Freistadt. Das Lager, das im Süden der Stadt errichtet wurde, konnte bis zu 20.000 feindliche Soldaten aufnehmen. Es entstand eine “Stadt in der Stadt”. Daneben gab es noch ein kleines Internierungslager für italienische Offiziere im ehemaligen Studentenkonvikt der Stadt Freistadt. Wie ist das Leben abgelaufen, wie war der Alltag in den zahlreiche Holzbaracken, wie spielte sich das Leben vor und hinter den Zäunen ab? Die Objekte und Schaustücke stammen aus dem Fundus des Mühlviertler Schlossmuseums Freistadt und aus der Alten Registratur der Stadt Freistadt. Erstmals wird mit dieser Ausstellung an ein Kapitel Freistädter Stadtgeschichte erinnert, das dem historischen Gedächtnis der Region fast vollkommen abhanden gekommen war.

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Dokumentation der Ausstellung im Digitalen Ausstellungsarchiv des forum oö geschichte