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Wachtern

Dorf Wachtern von Johann Duscher, Priesern 

Wenn man das Dorf erreicht hatte, lag rechts am Weg der Greahof, welcher Wachtern Nr. 3 trug. Die letzten Besitzer vom Greahof waren das Ehepaar Franz und Katharina Sihorsch. Das Grundausmaß dieses Besitzes waren 28 ha 43 a 27 m2 gewesen. Ebenfalls rechts am Dorf weg stand das Haus mit der Nr. 2, was der Hiaslbauernhof war, deren letzte Besitzer Adalbert Fürlinger mit Gattin waren. Das Flächenausmaß dieses Besitzes betrug 16 ha 91 a31 m2 . 385 Weiters am Weg rechts befand sich das Haus mit der Nr. 7, was der Domaschkohof gewesen. Die letzten Besitzer dieses Hofes waren das Ehepaar Wenzl Sihorsch mit Gattin gewesen. Der Hof hatte ein Grundausmaß von 29 ha 94 a 25 m2 gehabt. Am Dorfweg links lag der Soilerhof, dessen letzte Besitzer das Ehepaar Kappl (Franz) gewesen. Das Grundausmaß dieses Besitzes waren 28 ha 46 a 80m2 . Ebenfalls neben dem Weg, unterhalb von Nr. 5 stand das Haus mit der Nr. 6, was der Urbandlhof gewesen. Letzte Besitzer des Hofes waren das Ehepaar Dobusch (Wenzl). Das Grundausmaß des Hofes betrug 21 ha 33 a und 25m2 . Unten am Dorfrand befand sich neben dem Weg das Greaunterhaus mit der Haus-Nr. 8. Von diesem Haus, das früher auch einen Bierschank betrieben, war der letzte Besitzer Emmerich Mörixbauer. Das Ausmaß des Besitzes waren 5 ha l a 68 m2 . Links vom Weg, ebenfalls am Dorfrand befand sich das Haus mit der Nr. 9, was das Mostbauernhaus war. Der letzte Besitzer von dem Haus war Johann Bauer gewesen. Zu dem Haus gehörte ein Grundausmaß von 6 ha 44 a 86 m2 . Ganz unten, an der Ruckendorfer-Hohenfurterstraße, unweit von dem zu Rosenberg gehörigen Braunsteinhof, befand sich das zu Wächtern gehörige Greanatznhaus, welches Wachtern Nr. 10 gewesen. Der letzte Besitzer war Ignatz (Ignaz) Sihorsch. Das Grundausmaß des Besitzes betrug 4 ha 77 a 71 m2 . An der Rosenberg-Ruckendorferstraße lag rechts der Straße das Haus Wachtern Nr. 11, was das Hiaslbauernhachtlhaus war, wovon der letzte Besitzer dieses Hauses Leonhard Preinfalk war. Zum Hause gehörte ein Flächenausmaß von 53 a 10 m2 . Vom Dorf Wachtern sei noch erwähnt, dass im April 1898 folgende drei Höfe durch Brand vernichtet wurden. Es waren dies der Greahof Nr. 3, der Soalahof Nr. 5 und der Urbandlhof mit der Haus-Nr. 5. Die drei Höfe wurden von den damaligen Besitzern im obgenannten Jahr wieder aufgebaut. Um sich zu orientieren, wandert man wieder den Weg von Wachtern an die Malschingerstraße bzw. zu dem schon vorher erwähnten „Glooserweg“. 

 

                                          Vinzenz Sihorsch in Bredereiche bei der Saatausgabe