Verlängerung des Museumsgütesiegels

Um Museen, die einem Mindeststandard an Präsentation und Dokumentation folgen und sich dadurch von sonstigen Schaustellungen abheben, die sich aufgrund der Ungeschütztheit des Wortes ebenfalls Museum nennen dürfen, eine deutliche Qualitätsabgrenzung von diesen zu ermöglichen, wurde in Österreich ein Museumsgütesiegel eingeführt, das im Jahr 2002 erstmals verliehen wurde.

Die beiden Dachorganisationen des Museumswesens in Österreich, ICOM-Österreich (International Council of Museums, Nationalkomitee Österreich) und Museumsbund Österreich erarbeiteten ein Bewertungsverfahren für Museen, dessen Ziel eine Anpassung sowie allgemeine Hebung des Niveaus im österreichischen Museumswesen darstellt. Die Richtlinien basieren auf dem „Code of Ethics – Dem Kodex der Berufsethik des Museumswesens“ auf und wurden den österreichischen Gegebenheiten angepasst.

Am 9. 10. 2015 wurde das jeweils bestehende Museumsgütesiegel der Museen Freistadt und Hirschbach um weitere fünf Jahre verlängert. In einer feierlichen Veranstaltung wurden den Vertretern der beiden Museen die Urkunden in den Barocksälen des Museumsquartiers in Wien überreicht. Ein Zeichen, dass in beiden Instituten beste Museumsarbeit geleistet wurde und wird.