{"id":94,"date":"2016-04-05T20:33:43","date_gmt":"2016-04-05T18:33:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/?page_id=94"},"modified":"2021-04-14T13:12:24","modified_gmt":"2021-04-14T11:12:24","slug":"priesern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/pfarrdoerfer\/priesern\/","title":{"rendered":"Priesern"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Priesern-Ortsplan.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Priesern-Ortsplan.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1057\" width=\"350\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Priesern-Ortsplan.jpg 602w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/Priesern-Ortsplan-300x221.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Dorf Priesern<\/strong> von Johann Duscher, Priesern<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Malschingerstra\u00dfe, bei der \u201eProgerbauernmarter&#8220; zweigt der Weg rechts nach Priesern ab. An diesem Weg liegt links das Haus Priesern Nr. 26. Es ist dies das \u201eHeschnhonsnhaus&#8220;, dessen letzte Besitzer Karl und Fanny Steinbichl waren. Das Grundausma\u00df dieser Besitzung waren 2 ha 18 a 42 m2 . Geht man den Weg weiter, gelangt man zu dem Platz, wo vor 1920 das Haus Nr. 14, das ehemalige \u201eGmoah\u00e4usl&#8220; gestanden. Dies war zuletzt von Johann und Maria Lang bewohnt gewesen. Gleich daneben, ebenfalls links neben dem Weg, befand sich die Haus-Nr. 3. Es war dies das \u201eWeberhaus&#8220;, dessen letzte Besitzer Josef und Johanna Biebl waren. Das Grundausma\u00df dieser Besitzung betrug 10 ha 50 a 75 m2 . Ebenso daneben, aber rechts am Weg, befand sich das Haus Nr. l. Es war der \u201eBaun-Hof&#8220;, dessen letzte Besitzer Wenzl und Anna Watzl gewesen waren. Das Grundausma\u00df dieses Hofes betrug 44 ha 46 a 72 m2 . Anschlie\u00dfend, aber links am Weg, lag das Michl-Hof-Geb\u00e4ude, Haus Nr. 2, dessen letzte Besitzer Wenzl und Katharina Irsigler waren. Das Grundausma\u00df dieses Hofes betrug 39 ha 16 a 72 m2 . Neben dem Michl-Hof, auch rechts neben dem Weg, befand sich die Haus-Nr. 5, was der Duscher-Hof gewesen, dessen letzte Besitzer Johann und Rosa Duscher waren. Das Fl\u00e4chenausma\u00df dieser Besitzung betrug 47 ha 17 a 44 m2 . Der Duscher-Hof wurde am 2. Juni 1910 um 2 Uhr Nachmittag durch einen Blitzstrahl vernichtet. Durch diesen Brand waren 15 St\u00fcck Rinder und der ganze Schweinebestand vernichtet worden. Die damaligen Besitzer des Hofes Adalbert und Maria Duscher erbauten in obgenanntem Jahre das Geb\u00e4ude von Grund neu auf. Ein neben dem Duscher-Hof fr\u00fcher befindliches Ausgedingerh\u00e4usl, welches die Haus-Nr. 4 trug, wurde abgetragen. Am Weg links lag weiter das Haus mit der Nr. 6, was das Boar-Haus gewesen, dessen letzte Besitzer Peter und Anna Schauer waren. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes waren 9ha45a71m2 . Neben Haus Nr. 6 befand sich das Haus Nr. 7, was das Boweber-Haus war, dessen letzte Besitzer Franz und Katharina Hebenstreit gewesen, deren Grundausma\u00df 1 ha 31 a50m2 betragen hat. Gleich neben dem Haus Nr. 7 befand sich das Haus Nr. 8, was beim Groundmichl gehei\u00dfen. Die letzten Besitzer dieses Hauses waren Wenzl und Franziska Matschi. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes waren 97 a 40 m2 . Einige Meter weiter drau\u00dferm Dorf, hinter Groundmichl, befand sich Haus Nr. 9, was der Heschen-Hof gewesen. Die letzten Besitzer des Heschen-Hofes waren Sebastian und Maria Urban. Das Grundausma\u00df dieses Hofes betrug 33 ha 37 a 76 m2 . Gleich neben Haus Nr. 9, links am Weg, befand sich die Haus-Nr. 30, was das Jakobn-Haus war, dessen letzter Besitzer Wenzl Griebl gewesen. Das Ausma\u00df der Besitzung betrug 2 ha 20 a 22 m2 . Das Jakobn-Haus wurde ausgangs Juli 1934 durch einen Blitzschlag in einer Nacht vernichtet. Durch den entstandenen Brand sind auch vier St\u00fcck Rinder erschlagen worden. Das Haus wurde im selben Jahr durch die beiden S\u00f6hne Wenzl und Franz, welche Maurer von Beruf waren, neu aufgebaut. Die beiden Maurer waren sonst den Sommer \u00fcber in \u00d6sterreich besch\u00e4ftigt gewesen. Neben dem Groundmichlhaus, rechts oben, befand sich das Haus mit der Nr. 20. Es war das Schuastahaus gewesen, dessen letzte Besitzer Emmerich und Katharina Steibelm\u00fcller waren, dessen Grundfl\u00e4che 1 ha 30 a und 35 m2 waren. 262 Neben dem Schuastahaus befand sich das Haus Nr. 10. Es ist dies das Glooserhaus gewesen. Die letzte Besitzerin war Maria Hengster. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes betrug 9 ha 7 a 43 m2 . Neben dem Glooserhaus befand sich der Berausn-Hof mit der Haus-Nr. 11. Letztes Besitzerehepaar waren Johann und Maria Schauer, deren Grundausma\u00df 39 ha 76 a 43 m2 war. Neben dem Berausn-Hof war die Haus-Nr. 12, was der Altrichter-Hof, wovon letzter Besitzer Franz Watzl gewesen, dessen Grundausma\u00df 17 ha 40 a 70 m2 gewesen sind. Gleich nebem dem Altrichter-Hof war das Haus mit der Nr. 13, was das Soilerhaus war, dessen letzte Besitzerin Theresia Watzl gewesen. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes betrug 4 ha 18 a 39 m2 . Nun soll es weiter gehen auf dem Weg nach B. Gillowitz und Irsiglern, wo wir zu dem freistehenden Schneiderhaus gelangten, das die Haus-Nr. 19 hatte. Die letzten Besitzer dieses Hauses waren Johann und Heidi Krabatsch gewesen, deren Grundausma\u00df 2 ha 42 a 58 m2 betragen hat. Einige Meter vom Schneiderhaus entfernt befindet sich das Topplbaunhaus, welches die Haus-Nr. 22 getragen. Der Besitzer dieses Hauses war Ludwig Schaufler und dessen Grundausma\u00df betrug 2 ha 39 a 33 m2 . Am Weg nach Irsiglern, rechts gelegen, befand sich das Haus mit der Nr. 32, welches das Michllenzenhaus war, dessen letzte Besitzer Matthias und Katharina Steinbichl waren. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes betrug 1 ha 96 a 48m2 . Einige Meter, weiter am selben Weg, lag links das Lippnhaus mit der Haus-Nr. 27, dessen Besitzer Johann und Theresia Hengster waren. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes waren 1 ha 72 a 23 m2 . Weiter oben, alleinstehend, auch links am Weg nach Irsiglern, befand sich die Haus-Nr. 25, das Dominihaus, dessen letzte Besitzer Johann und Maria K\u00f6nig gewesen sind, deren Grundausma\u00df 4 ha 33 a 5 m2 betragen hat. Vom K\u00f6nigreich des Dominihauses wollen wir hinunter in das Moldautal zu der \u201eWei\u00dfen Br\u00fccke&#8220; bzw. zur Krummauerstra\u00dfe, die auch \u201eBuchbrunnerstra\u00dfe&#8220; genannt wurde. An dieser Stra\u00dfe lag rechts die Haus-Nr. 24, was das ehemalige Gasthaus \u201eSchie\u00dfer&#8220; oder sp\u00e4ter \u201eRieger&#8220; gewesen ist. Der letzte Besitzer dieses Hauses war Johann Ratzek gewesen. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes betrug 27 a 50 m2 . &#8211; Das Riegerhaus wurde am 26. Feber 1925 durch einen Brand vernichtet. Das Haus wurde im selben Jahr wieder aufgebaut. Auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite des Riegerhauses befand sich die Haus-Nr. 31. Es war dies das Ziegelbrennerhaus oder St\u00fcrzlhaus, dessen Besitzer in den fr\u00fcheren Jahren auch eine Ziegelbrennerei betrieben. Die letzte Besitzerin dieses Hauses war Theresia Kollmann gewesen. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes betrug 76 a 50 m2 . Einige Meter unterhalb des Ziegelbrennerhauses befand sich auf der linken Stra\u00dfenseite das Scharinger- oder Haberlhaus. Dieses Haus hatte die Haus-Nr. 28. Die letzten Besitzer dieses Hauses waren Adalbert und Maria Scharinger gewesen. Adalbert Scharinger hatte einige Jahre den Dienst als Stra\u00dfenw\u00e4rter ausge\u00fcbt. Das Grundausma\u00df vom Scharingerhaus betrug 2 ha 93 a 83m2 . Von der Krummauerstra\u00dfe zweigt beim Scharingerhaus ein Weg ab, der hinauf zur Herndlesbrunnerkapelle f\u00fchrte. An diesem Weg lag rechts der um die Jahrhundertwende angelegte \u201eNeue Judenfriedhof&#8220;. Neben dem Judenfriedhof befindet sich das Haus Nr. 23, was das Krabatschhaus ist, dessen Besitzer Zepherin und Anna Krabatsch waren, deren Grundausma\u00df 2 ha 26 a 39 m2 betragen hatte. Hinter dem Krabatschhaus befand sich die Haus-Nr. 21. Es ist dies das Reitbauernhaus, dessen letzte Besitzerin Aloisia St\u00f6ger gewesen, deren Grundausma\u00df 3 ha 67 a 84 m2 betragen hat. Oben, rechts vom Herndlesbrunnerweg befand sich ein \u201eBlockhaus&#8220;, das sich ein pensionierter tschechischer Offizier erbaut hatte. Dieses Blockhaus hatte die Haus-Nr. 33 erhalten und dessen letzter Besitzer war Rudolf Trnks gewesen. An Grund geh\u00f6rten dazu 6 a 77 m2 . 263 Auf dem Weg, neben dem sich granitene Kreuzwegstationen befanden, gelangte man dann zur Herndlesbrunner-Kapelle. Diese Kapelle enthielt richtig genommen zwei Kapellen. Es war die der \u201eSchmerzhaften Muttergottes&#8220; geweihte, die auch \u201eKreuzkapelle&#8220; genannt worden, und die daneben befindliche \u201eSt. Annakapelle&#8220;. (\u00dcber die Entstehung von \u201eH\u00f6rndlesbrunn&#8220; ist an einer anderen Stelle gedacht.) Neben der Herndlesbrunner-Kapelle befand sich eine Gastwirtschaft, dessen Besitzer Wenzl und Maria H\u00f6pler gewesen. Der Besitzer war Gast- und Landwirt. Das Grundausma\u00df dieses Besitzes betrug 5 ha 54 a 10 m2 . Nach dem ersten Weltkrieg wurde das damalig sehr schadhafte Gasthaus vollst\u00e4ndig umgebaut, was die Familie Streitschek-Prieschl veranla\u00dft hatte. Durch gro\u00dfe Verschuldung war der Besitz in die H\u00e4nde der Schwarzenberg-Brauerei Krummau \u00fcbergegangen. Dieselbe verpachtete die Gast- und Landwirtschaft an den von Brenntenberg, Kreis Prachatitz, stammenden Wenzl H\u00f6pler, der im Jahre 1937 dort eingezogen ist. Im Jahre 1941 hatte H\u00f6pler am 5. August die Gast- und Landwirtschaft k\u00e4uflich erworben. Ein Weg f\u00fchrte ober der Kapelle vorbei und man sah oberhalb des Weges das Haus mit der Nr. 18. Es war dies das Himmelbauernhaus, deren letzte Besitzer Franz und Maria Hengster gewesen, deren Grundausma\u00df 7 ha 18 a und 53 m2 waren. Ein rechts abzweigender Weg f\u00fchrte hinunter zum Haus mit der Nr. 17. Es war dies das sogenannte \u201eSoflhaus&#8220; oder beim \u201eFelsenbaun&#8220;. Letzter Besitzer war Franz Hofer gewesen, dessen Grundausma\u00df 52 a 8 m2 gewesen sind. Neben dem Felsenbauernhaus befand sich der Hernlesbauern-Hof mit der Haus-Nr. 16. Der letzte Besitzer dieses Hofes war das Ehepaar Josef und Agnes Bamberger. Das Grundausma\u00df dieses Hofes betrug 26 ha 94 a 44 m2 . Oberhalb dem Herndleshof, neben dem Fu\u00dfweg nach Gillowitz, befand sich das Haus mit der (Priesern) Nr. 23, was das Schuastahauserhaus gewesen ist. Der letzte Besitzer des Hauses war Josef Draxler, dessen Grundausma\u00df 3 ha 82 a 16 m2 waren.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_9378-Priesern.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_9378-Priesern.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1480\" width=\"300\" height=\"309\" srcset=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_9378-Priesern.jpg 1816w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_9378-Priesern-290x300.jpg 290w, 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