{"id":1535,"date":"2018-03-08T14:36:36","date_gmt":"2018-03-08T12:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/?p=1535"},"modified":"2018-05-27T11:52:02","modified_gmt":"2018-05-27T09:52:02","slug":"nachruf-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/nachruf-2\/","title":{"rendered":"Nachruf u. Lebenslauf Hermine Duscher"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-1536\" src=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Duscher-Nachruf.jpg\" alt=\"\" width=\"564\" height=\"312\" srcset=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Duscher-Nachruf.jpg 526w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Duscher-Nachruf-300x166.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hermine Duscher aus Ochsenfurt ist am 14.02.2018 ganz unerwartet verstorben.<\/strong><\/p>\n<p>Hermine wurde als viertes von f\u00fcnf Kindern am 18.10.1935 in Bamberg, Pfarramt Rosenberg, Kreis Kaplitz geboren. Ihre Eltern waren Adalbert und Elisabeth Duscher, geb. Proyer. Aufgewachsen ist sie in Bamberg Nr. 8. Die Schule hat sie in Kodetschlag besucht. Ihre zwei Br\u00fcder starben schon kurz nach der Geburt. Mit ihren beiden Schwestern, den Eltern und Verwandten wurde sie 1946 vertrieben und kam im Oktober in Wolkshausen, Kreis Ochsenfurt (heute W\u00fcrzburg) an. Dort besuchte sie die Volksschule. Anschlie\u00dfend wechselte Sie zu den Ursulinen auf die Mittelschule nach W\u00fcrzburg, die sie 1951 abschloss. Danach begann Sie eine Lehre als Buchhalterin beim Steinwerk Gresser in Ochsenfurt, wo sie bis zur Geburt ihres Sohnes t\u00e4tig war. Nach der Geburt ihres Sohnes wechselte sie 1959 zum Schuhhaus Gebr\u00fcder G\u00f6tz nach W\u00fcrzburg, wo sie bis zu ihrer Rente 1994 in der Buchhaltung arbeitete<em>.<\/em><\/p>\n<p>Danach galt ihre gro\u00dfe Liebe ihrer 2001 geborenen Enkelin Elena. Bis zum letzten Tag engagierte sie sich als ehrenamtliche Helferin im Altenheim Ochsenfurt. Ihr lustiges Wesen zeigt sie als Gr\u00fcndungsmitglied des Ochsenfurter Carneval Clubs. Sie nahm best\u00e4ndig und voller \u00dcberzeugung am Leben der Kirchengemeinde teil. \u00dcber allem aber stand f\u00fcr sie ihre Heimat. Durch die Sudetendeutsche Landsmannschaft, die Ackermanngemeinde und bei zahlreichen Treffen, wie z. B. dem Sudetendeutschen Tag hielt sie Kontakt zu den Menschen, die das gleiche Schicksal wie sie erlitten hatten. Das Fronleichnamstreffen in Freistadt war ein Termin, den sie nie vers\u00e4umte. Gerne w\u00e4re sie wieder \u201eheim\u201c, wie sie \u00f6fter sagte. Ihr Sudetenland verk\u00f6rperte das, was ihr wichtig war, Glaube und Heimat.<\/p>\n<p>Ihren 80sten Geburtstag hat sie gemeinsam mit ihrer Familie, Freunden und Verwandten \u201etief drin im B\u00f6hmerwald\u201c gefeiert. Das war ihre gr\u00f6\u00dfte Freude wie sie immer wieder sagte. Jetzt hei\u00dft es f\u00fcr sie, \u201eBeh\u00fct dich, B\u00f6hmerwald, ich bleib&#8216; zu Haus!\u201c<\/p>\n<p><em>Wolfgang Duscher&nbsp;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Hermine Duscher aus Ochsenfurt ist am 14.02.2018 ganz unerwartet verstorben. Hermine wurde als viertes von f\u00fcnf Kindern am 18.10.1935 in Bamberg, Pfarramt Rosenberg, Kreis Kaplitz geboren. Ihre Eltern waren Adalbert und Elisabeth Duscher, geb. Proyer. Aufgewachsen ist sie in Bamberg Nr. 8. Die Schule hat sie in Kodetschlag besucht. 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