{"id":2842,"date":"2021-01-10T15:36:50","date_gmt":"2021-01-10T13:36:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/?p=2842"},"modified":"2021-01-13T15:49:54","modified_gmt":"2021-01-13T13:49:54","slug":"nachruf-und-lebenslauf-maria-schuetzinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/nachruf-und-lebenslauf-maria-schuetzinger\/","title":{"rendered":"Nachruf und Lebenslauf Maria Sch\u00fctzinger"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2843\" src=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Nachruf-Maria-Schuetzinger.jpg\" alt=\"\" width=\"502\" height=\"332\" srcset=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Nachruf-Maria-Schuetzinger.jpg 534w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Nachruf-Maria-Schuetzinger-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px\" \/>Frau Maria Sch\u00fctzinger wurde als erstes Kind der Eheleute Alois und Aloisia Anderl am 2.12.1926 in B\u00f6hmisch Gillowitz im Kreis Kaplitz im Sudetenland geboren. Mit ihren zwei j\u00fcngeren Br\u00fcdern wuchs sie auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Irgmandl-Hof in Gillowitz auf.<\/p>\n<p>Sie besuchte die Volksschule und anschlie\u00dfend daran von 1940 bis 1942 die Wirtschaftsschule in Krummau.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren arbeitete sie auf dem elterlichen Betrieb und machte eine Hauswirtschaftslehre.<\/p>\n<p>Zwischen 1943 und 1945 war sie auch Sekret\u00e4rin des B\u00fcrgermeisters in Gillowitz.<\/p>\n<p>Im Oktober 1946 wurde sie mit ihrer Familie im Rahmen der Vertreibung der Sudetendeutschen aus dem Sudetenland ausgewiesen und kam nach Traunstein. Die weiteren Jahre lebte sie dann in Bernhaupten. Dabei arbeitete sie ab Januar 1947 bis zum M\u00e4rz 1947 als Strickerin in Traunstein.<\/p>\n<p>Am 15. M\u00e4rz 1947 begann sie ihre Arbeit als Sekret\u00e4rin bei der ehemaligen Gemeinde Holzhausen. Dort lernte sie auch ihren sp\u00e4teren Ehemann Georg Sch\u00fctzinger kennen und die beiden heirateten im September 1953. Ab diesem Zeitpunkt war sie B\u00e4uerin auf dem Hof in Eckering mit Leib und Seele.<\/p>\n<p>Im April 1955 wurde der Sohn Georg und im M\u00e4rz 1958 der Sohn Helmut geboren.<\/p>\n<p>\u00dcber die vielen Jahre lag ihr immer die Familie und die Weiterentwicklung des Hofes mit diversen Bauma\u00dfnahmen sehr am Herzen. Sie g\u00f6nnte sich dabei so gut wie keine Freizeit.<\/p>\n<p>Im Jahr 1987 \u00fcbergaben die Eheleute ihren Hof, der damals ein Milchviehbetrieb im Vollerwerb mit ca. 25 K\u00fchen war, an den \u00e4lteren Sohn Georg.<\/p>\n<p>Gleichzeitig erledigte sie aber weiterhin die Melkarbeit bis zu ihrem Betriebsunfall 1993. Auch als Austragsb\u00e4uerin war ihr der Weiterbestand des Hofes, im Laufe der Jahre dann im Nebenerwerb, immer sehr wichtig.<\/p>\n<p>Im Februar 1998 verstarb ihr Ehemann Georg mit 75 Jahren, was f\u00fcr sie einen schweren Schicksalsschlag bedeutete.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand zunehmend, auch durch die viele schwere Arbeit.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Freude bereitete ihr die Geburt des einzigen Enkels Georg im Jahr 2002.<\/p>\n<p>Vor drei Jahren st\u00fcrzte sie und brach sich die Hand, und das war auch der Ausl\u00f6ser f\u00fcr die weiteren gesundheitlichen Probleme. Sie war seitdem auf den Rollstuhl angewiesen, was ihre Mobilit\u00e4t sehr stark einschr\u00e4nkte. In den letzten 1 \u00bd Jahren musste sie mehrmals im Krankenhaus behandelt werden. Trotz allem war sie am liebsten zu Hause, wo sie von ihrer Familie bis zuletzt umsorgt und gepflegt wurde, ganz besonders von ihrem Sohn Helmut.<\/p>\n<p>B\u00e4rbel Ruprecht brachte ihr regelm\u00e4\u00dfig die Krankenkommunion und P. Vasile spendete ihr die Krankensalbung.<\/p>\n<p>Am Samstag, 12.12. in den Abendstunden konnte sie nun im Alter von 94 Jahren zu Hause friedlich einschlafen. &nbsp;Damit ist ein erf\u00fclltes Leben zu Ende gegangen.<\/p>\n<p><em>Georg Sch\u00fctzinger (Sohn)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frau Maria Sch\u00fctzinger wurde als erstes Kind der Eheleute Alois und Aloisia Anderl am 2.12.1926 in B\u00f6hmisch Gillowitz im Kreis Kaplitz im Sudetenland geboren. Mit ihren zwei j\u00fcngeren Br\u00fcdern wuchs sie auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Irgmandl-Hof in Gillowitz auf. Sie besuchte die Volksschule und anschlie\u00dfend daran von 1940 bis 1942 die Wirtschaftsschule in Krummau. 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