{"id":3480,"date":"2025-07-23T15:44:39","date_gmt":"2025-07-23T13:44:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/?p=3480"},"modified":"2025-07-28T17:29:19","modified_gmt":"2025-07-28T15:29:19","slug":"nachrufe-und-bericht-vom-rosenberger-treffen-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/nachrufe-und-bericht-vom-rosenberger-treffen-2025\/","title":{"rendered":"Nachrufe und Bericht vom Rosenberger Treffen 2025"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kreis Kaplitz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pfarrei Rosenberg<\/strong><\/p>\n<p>Bauernregel September: An feinen Septemberregen ist dem Bauern gelegen. Maria Geburt fliegen die Schwalben furt.<\/p>\n<p>Oktober: Oktober rau, Januar flau. Bringt der Oktober viel Regen, ists f\u00fcr die Felder ein Segen.<\/p>\n<p>Am 09. Mai 2025 verstarb Franz Matscheko im Alter von 89 Jahren und 5 Tage sp\u00e4ter seine Ehefrau Katharina. Franz wurde am 21.11.1935 in St\u00fcbling (Kletzenbauer) geboren, wo er mit sieben Geschwistern aufwuchs. Nach der Vertreibung gelangte die Familie nach Grafendorf. 1960 heiratete er Katharina geb. Horn. Mit ihr konnte er noch die Eiserne Hochzeit feiern. Franz war bis zu seiner Pensionierung als Busfahrer bei der Bundesbahn besch\u00e4ftigt. Er galt als leidenschaftlicher Schafkopfspieler und hatte stets Freude an der Gartenarbeit. Der Sch\u00fctzenverein St. Peter verlor ein gesch\u00e4tztes Mitglied. Um ihn und seine Frau trauern seine drei Kinder und mehrere Enkel, Geschwister und Nichten und Neffen. Am 17.05.2025 wurde er in Hebrontshausen beigesetzt. Der Herr schenke ihm das ewige Leben. Unser Mitgef\u00fchl geh\u00f6rt den Angeh\u00f6rigen.<\/p>\n<p>Am 20.05.2025 verstarb Alois Dobusch (Rosenberg). Er wurde am 27.03.1940 geboren. Am 03.06.2025 wurde er in Seeon beigesetzt. Der Herr nehme ihn bei sich auf. Den Angeh\u00f6rigen geh\u00f6rt unser Mitgef\u00fchl.<\/p>\n<p>Bereits am 14.08.2024 verstarb in H\u00f6xter Frau Anni Lingnau geb. Petermichl (Riedel Nr. 55 Rosenberg). Sie wurde am 02.06.1930 geboren. N\u00e4heres ist nicht bekannt. Der Herr schenke ihr die ewige Ruhe. Am 02.06.2025 verstarb Frau Elisabeth Irsigler geb. Voit (Michl Nr. 2 Priesern).Sie wurde am 06.02.1936 geboren und war die Witwe von Wenzel Irsigler. Sie lebte in Siegsdorf. Der Herr schenke ihr das ewige Leben und den Angeh\u00f6rigen Trost. Nach schwerer Krankheit verstarb am 07.06.2025 Anton Matscheko (Kletzenbauer St\u00fcbling). Er wurde am 09.11.1937 geboren. Seit 2001 war er verwitwet. Er wohnte in T\u00fc\u00dfling bei Alt\u00f6tting. Um ihn trauern 3 Kinder und zahlreiche Angeh\u00f6rige der gro\u00dfen Matscheko-Familie. Der Herr nehme ihn bei sich auf und schenke der Familie Trost im Leid.<\/p>\n<p>Liebe Landsleute, wer einen Rundbrief in Papierform w\u00fcnscht kann sich an Franz Eppinger, 69115 Heidelberg, Tel. 06221\/21415 wenden.<\/p>\n<p><strong>Bericht \u00fcber das Treffen in Freistadt und Rosenberg<\/strong><\/p>\n<p>Eine stattliche Zahl von Landsleuten versammelte sich am Fronleichnamsmorgen vor dem Linzer Tor in Freistadt, um an der Prozession teilzunehmen. Durch das Tor marschierten mit klingendem Spiel die B\u00fcrgergarde, der Kameradschaftsbund mit der Musikkapelle, die Goldhaubengruppe, die Studentenverbindung und danach unsere Gruppe mit der runderneuerten Pfarrfahne. Am Hauptplatz feuerte die B\u00fcrgergarde einen Salut ab, bei dem sich empfindliche Personen die Ohren zuhalten mussten. Bei sengender Hitze fand dann der Gottesdienst statt. Nach dem Gottesdienst bewegte sich ein riesiger Zug zum Altenheim, wo der Abschluss der Feierlichkeiten stattfand. Bei diesem Wetter kam der Ausschank von Getr\u00e4nken und eine kleine St\u00e4rkung mit Kuchen und Brot gerade recht. Zum Mittagessen ging es dann ins Brauhaus der Freist\u00e4dter Brauerei. Nachmittags bestand die M\u00f6glichkeit zur Besichtigung der Heimatstube. Am Freitag fuhren wir mit dem Bus nach Rosenberg, wo unser Landsmann Dekan Michael Prokschi in unserer Pfarrkirche St. Nikolaus die heilige Messe feierte. Das Thema seiner Predigt drehte sich um den Frieden. Unser langj\u00e4hriger Organist Leo Schwarz spielte wie immer die Schubert-Messe und am Ende des Gottesdienstes das B\u00f6hmerwaldlied. \u00dcber 50 Landsleute waren in der Kirche versammelt. Nach dem Gottesdienst gingen wir zum Kriegerdenkmal und auf den Friedhof. An beiden Orten legten wir Blumengebinde ab und gedachten, wie auch in der Kirche, unserer Verstorbenen und Gefallenen und sangen das Wulda-Lied. Der Herr B\u00fcrgermeister von Rosenberg begr\u00fc\u00dfte uns wie jedes Jahr in der Kirche und lud uns zum Mittagessen im Restaurant Ruze, vormals Goldenes Kreuz der Familie Tr\u00f6ster, ein. In aller Eile mussten wir unser Essen einnehmen, da in der N\u00e4he von Rosenberg ein Treffen von mehreren Hundert Motorradfahrern stattfand. Im Gasthaus h\u00e4ngen mehrere Fotos von Rosenberg, wie es vor dem Krieg war. Ich erkannte sogar meinen Onkel Josef, der in der Stadtkapelle Trompete spielte. Auf Umwegen fuhr ein Teil von uns dann nach Oberplan, w\u00e4hrend die andere H\u00e4lfte in die Gegend und die Pfarrd\u00f6rfer ausschw\u00e4rmte, wo wir im Geburtshaus von Adalbert Stifter eine kleine F\u00fchrung mit Rundgang genossen. Anschlie\u00dfend erholten wir uns in einem gem\u00fctlichen Biergarten. Abends trafen wir uns immer in der&nbsp; Ratsherrenstube in Freistadt, wo wir unsere Freundschaften pflegten. Am Samstag um 9 Uhr fand im Salzhof Freistadt unsere allj\u00e4hrliche Versammlung statt. Wie immer begr\u00fc\u00dfte uns der B\u00fcrgermeister, Herr Gratzl. Er freue sich dar\u00fcber, dass wir jedes Jahr nach Freistadt kommen und so die Patenschaft mit Leben erf\u00fcllen. Der Vorstand legte Rechenschaft \u00fcber seine Arbeit ab. Karl Oberparleiter h\u00e4lt Kontakt zur Patenstadt und f\u00e4hrt jedes Jahr nach Freistadt zum Christkindlmarkt. Dort f\u00fchrt er die Einheimischen durch unsere Heimatstube. Unser Kassier Markus Sihorsch, dem eine einwandfreie Kasssenf\u00fchrung bescheinigt wurde, beklagte den R\u00fcckgang der Anzahl der Spender. Die Reparatur der Pfarrfahne konnte aber durch Spenden fast vollst\u00e4ndig gedeckt werden. Unsere Kassenlage ist noch stabil. In der Zukunft erfordert aber die Bearbeitung der Mediathek hohe Kosten. Wir bitten daher, uns auch weiterhin finanziell zu unterst\u00fctzen. Wegen der sengenden Hitze fiel der geplante Stadtrundgang leider aus. Stadtrat Klaus F\u00fcrst-Elmecker empfing uns daher in der Stadtschmiede, die nun ein Museum ist. Die Schmiede entstand schon im Mittelalter. Die Maschinen sind ca. 100 Jahre alt und noch voll funktionsf\u00e4hig. Beim Bier-Stacheln f\u00fchrte er uns vor, wie die Esse mit Kohle angeheizt wurde. Dann tunkte er einen gl\u00fchenden Spie\u00df ins Bier, wo der Zucker im Bier karamellisierte, das Bier aufsch\u00e4umte und einen weicheren Geschmack bekam. Am Abend trafen wir uns nochmals in der Ratsherrenstube, wo wir unser sch\u00f6nes Treffen ausklingen lie\u00dfen. N\u00e4chstes Jahr treffen wir uns hoffentlich alle bei guter Gesundheit wieder und hoffen, dass noch weitere Landsleute dazukommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3486\" src=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG-20250620-WA0020.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1536\" srcset=\"https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG-20250620-WA0020.jpg 2048w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG-20250620-WA0020-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG-20250620-WA0020-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG-20250620-WA0020-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.museum-freistadt.at\/rosenberger\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/IMG-20250620-WA0020-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/p>\n<p>Mit landsmannschaftlichem Gru\u00df Euer Gottfried Lackinger, Hagebuttenweg 2, 76149 Karlsruhe, Tel. 0721\/67383, Mail: <a href=\"mailto:hlackinger@freenet.de\">hlackinger@freenet.de<\/a> &nbsp; Unsere Homepage: <a href=\"http:\/\/www.rosenberg-ortsausschuss.de\/\">www.rosenberg-<\/a><a href=\"http:\/\/www.rosenberg-ortsausschuss.de\/\">ortsausschuss.de<\/a><\/p>\n<p>Unser Spendenkonto bei der Raiffeisenbank Freistadt: Empf\u00e4nger: Ortsausschuss der Stadt und Pfarre Rosenberg IBAN: AT 28 3411 0000 0220 8874 BIC: RZOOAT2L110<\/p>\n<p>Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Spendern. Die Spenden k\u00f6nnen beim Finanzamt steuerlich abgesetzt werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Matriken von Rosenberg k\u00f6nnen unter <a href=\"https:\/\/digi.ceske-archivy.cz\/\">https:\/\/digi.ceskearchivy.cz<\/a> eingesehen werden.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Mediathek mit Suchfunktion f\u00fcr Rosenberg ist unter mediathek.museumsstrasse.at erreichbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreis Kaplitz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pfarrei Rosenberg Bauernregel September: An feinen Septemberregen ist dem Bauern gelegen. Maria Geburt fliegen die Schwalben furt. Oktober: Oktober rau, Januar flau. Bringt der Oktober viel Regen, ists f\u00fcr die Felder ein Segen. Am 09. 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