Aktuell und Vorschau

AKTUELL

Ausstellungsdauer: 24. November 2018 – 24.Februar 2019

„Krippenfreunde ohne Grenzen – gloria et pax“


Ausstellungseröffnung: 23. November 2018 in der Säulenhalle
Kurator: Kons. Karl Hennerbichler (Krippenfreunde)
Ausstellungsdauer: 8. Dezember 2018 – 3. Februar 2019
„Viel mehr als Farbe – Christine Makovsky“
Ausstellungseröffnung: 7. Dezember 2018 im Gesindehaus

Kuratorin: Christine Makovsky

Christine MAKOVSKY ist in Prag geboren und in Wien aufgewachsen. Das künstlerische Potential wurde ihr in die Wiege gelegt. Der Vater malte feinsinnig, der Großvater war ein hervorragender Ölmaler, der Onkel ebenso. Ihr Streben nach kreativer Selbstverwirklichung führte sie in die Modeschule Hetzendorf. Hier konnte sie bis zum Schulabschluss vorzugsweise ihr zeichnerisches Talent verfeinern. Frühe Entwürfe für das Ateliertheater in Wien boten ihr erste Gelegenheiten zur Mitgestaltung einer Theaterbühne. Ausstattungsbeiträge für die Bühne lieferte sie auch für die Linzer Theatergruppe „Das Tribunal“. Malerfreundschaften zu Kurt Moldovan und Franz Ringel bedeuteten für Makovsky Inspiration, ebenso wie die regelmäßigen Besuche von Sommerakademien mit bekannten russischen Meistern und Kurse in den Malerzirkeln von DI Ingrid Loquenz und Rudolf Höfinger. Bei regelmäßigen Auslandsreisen saugt sie förmlich Stimmungen ein, um sie bildnerisch umzusetzen.
Ihr prägnantestes Wesensmerkmal ist Phantasie. Diese führt sie stets zu neuen Ufern und auf die Suche nach neuen Ausdrucksformen, Techniken und Experimenten. Die Bilder sind destillierte Stimmungen von hoher Farb- und Gefühlsintensität. Meist verzaubert sie durch Fröhlichkeit, manchmal entzaubert sie die Wirklichkeit und mahnt in stiller Rebellion. Unangepasst und schwer einstufbar (sowohl als gegenständliche als auch als abstrakte Malerin) mit ausgeprägter Fähigkeit für tiefes Naturempfinden ist ihr jedes Bild ein persönliches Anliegen.

13. 4. bis 2. 6. 2019
Das Jahr 1989 – Entgrenzen: “Die Samtene Revolution”
Ausstellungseröffnung: 12. 4. 2019 im Gesindehaus
Kuratoren: Kurt Cerwenka, Fritz Fellner
Am vorläufigen Endpunkt in der Geschichte der Grenze zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen steht die sogenannte “samtene Revolution” (Sametová revoluce) in der Tschechoslowakei und die Grenzöffnung im Jahr 1989. Im Spätherbst des Jahres fanden im ganzen Land Demonstrationen gegen das Regime statt. Durch den Niedergang der politischen Macht in den kommunistischen Bruderstaaten und durch die landesweiten Demonstrationen kam es zu Verhandlungen zwischen dem Bürgerforum und der kommunistischen Partei.