Dauerausstellungen

Stadtgeschichte im Südtrakt

Schwerpunkt der musealen Präsentation ist auch die beinahe 800-jährige Geschichte der Stadt Freistadt, die anhand von Originalobjekten, wie etwa Pechkrug, Steinkugeln oder Hakenbüchse veranschaulicht wird. Zur Zeit ist dieser Teil der Sammlung in zwei Räumen im ersten Stock untergebracht. Der Wohlstand der Bürger im Mittelalter war einerseits im Handel andererseits im Handwerk begründet. Europaweite Handelsbeziehungen, wie etwa nach Venedig, Nürnberg oder Krakau waren keine Seltenheit. Als Beispiel dieser glanzvollen Epoche werden Waagen und Gewichte, Zunfttruhen und Kundschaften ausgestellt.

Volkskunde und Handwerksgeschichte

Im Bergfried befindet sich die Dauerausstellung auf neun Etagen zu den Themen der Alltagskultur und Volkskunde aus dem 19. Jahrhundert. Gezeigt werden Objekte und Dokumente betreffend Gerichtsbarkeit, Handel, Waag- und Messwesen, Handwerk, Zunftwesen, Schützenwesen, Hygiene, Brauch und Volksfrömmigkeit. Jede Etage ist einem speziellen Themenbereich gewidmet.

Von der Türmerstube – der höchsten Etage – gelangt man auf den Rundgang in 40 Metern Höhe, der früher dem Türmer als Aussichtsmöglichkeit diente und heute einen Überblick über die ganze Stadt und die Umgebung bietet.

Hinterglasmalerei in der Kapelle

Oberösterreichische Keramik aus St. Peter im Gesindehaus

Zoll- und finanzgeschichtliche Sammlung