26. Österreichischer Museumstag Wien 2015 – Themea: Jugend im (ins) Museum

Der diesjährige Museumstag stellte die Jugend in den Mittelpunkt der Diskussionen. Wie macht man aus der Jugend potentielle Museumsbesucher?
Wie wird „Jugend“ im Museum sichtbar? Was bedeutet „Jugend“ für die klassischen Museumsaufgaben: Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln? Welchen Veränderungen und neuen Aufgaben werden sich Museen stellen müssen?
Der Österreichische Museumstag stand ganz im Zeichen der Zukunftschancen für Museen. Ausgehend von den demografischen und soziologischen Grundlagen erörterten die Referenten das Bild junger Menschen von Museen — aus der Innen- und der Außenperspektive. Das Programm des Museumstages sollte der Vielfältigkeit dieser Anforderungen gerecht werden.
Mehr als 30 Referentinnen und Referenten präsentierten Projekte aus österreichischen Museen und zeigen neue Ansätze in der Kulturvermittlung: Man stellen die Frage nach der Entwicklung zielgruppengerechter Angebote von entsprechenden Vermittlungsprogrammen, Veranstaltungen und Ausstellungen. Wie erschließt man neue jugendliche Publikumsschichten, wenn sie den Klassenverband verlassen haben? Wie kann man junge Menschen für das Museum gewinnen und nachhaltig begeistern?

Oberösterreichische und Freistädter Museumsleute haben auch diesmal an den Vorträgen teilgenommen. Es war wie immer eine äußerst gelungene Veranstaltung mit zahlreichen praktischen Hinweisen für die alltägliche Museumsarbeit.

Foto: Matti Bunzl, der neuen Direktors des Wien Museums bei seiner Begrüßungsansprache.