Wer kennt Untermünkheim?

Kaum jemand, der kleine Ort liegt nämlich etwa 450 km von Freistadt entfernt in Baden-Würthemberg. Elf Kilometer neben Schwäbisch Hall, das allenfalls durch das Hohenloher Freilichtmuseum Wackershofen bei den Museumskennern bekannt ist. Es gibt aber dort noch mehr zu sehen, z. B. das Bauernmöbelmuseum, das Ziel des diesjährigen Vereinsausflugs des Hirschbacher Bauernmöbelmuseums war. Die Museumsmannschaft hat die Gäste aus dem Mühlviertel überaus herzlich empfangen und mit einem bunten und interessanten Programm zwei Tage lang unterhalten. Das Museum selbst arbeitet nach folgendem Leitsatz: “Bemalte Möbel zwischen Handwerk und Kunst – Auf fast 500 qm Fläche sehen Sie eine Vielfalt von bemalten Hohenloher Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.
Schwerpunkt sind natürlich die bekannten Rößler-Möbel. Besucher erhalten Einblicke in kunst- und handwerksgeschichtliche Zusammenhänge und lernen die unterschiedlichsten Malmotive kennen. Es werden Feinheiten des sogenannten „Untermünkheimer Stils“ gezeigt, der allerdings nicht nur in Untermünkheim selbst, sondern auch im näheren Umfeld gepflegt wurde.”
Alle Reiseteilnehmer waren überrascht über die professionelle Museumsführung und über den netten Aufenthalt im Hohenloher Land.
Foto: Die Hirschbacher im Bauernmöbelmuseum Untermünckheim bei Schwäbisch Hall.